Fr 13.10.2006

Oktober 20, 2006

Halong BayEs ist also Freitag der dreizehnte. Ich habe wenig geschlafen, bin aber putz-munter! Um 7:30 geh ich noch kurz im guesthouse fruehstuecken bevor uns der Minibus fuer die organisierte 3 Tage Tour nach Halong Bay abholt.

Wir sammeln alle auf: 12 Leute + Fahrer + unser guide „John“. Ein netter, lustiger Softie …

Die Fahrt kann beginnen, 2 Spanier,2 Amerikaner& 1 Thailaenderin, 1 Kanadierin, 1 Waliserin, ein deutsches Paerchen, 1 Uruguay, ein brasilianisches Paerchen – recht bunt gemixt. Worueber sollte man also auf keinen Fall reden ? POLITIK ?!

… 5 Minuten spaeter beginnt also eine politische Diskussion zwischen Tom (amerikanischer Ex-Soldat) und der Jacky, der Kanadierin - es ist Freitag der 13…

ich schalte sofort auf taub und mach erstmal ein kleines Nickerchen … boooom ein lauter Knall weckt mich und ich bin ueberrascht: Jacky ist noch am Leben, Tom weist keine  Schmauchspuren an beiden Haenden auf und ueberhaupt, allen geht es gut – die Sonne scheint, alle sind gut gelaunt und ich Frage mich ‘habe ich Freitag den 13ten verschlafen?’ Wir kommen also in Halong City an und steigen da um auf ein Schiff: Schlafzimmer, Restaurant und Sonnendeck – yummy! hier werden wir eine Nacht verbringen. 

Nach dem leckeren lunch werden die Zimmer eingeteilt, es gibt nur Doppelzimmer, aber das wussten wir ja alle schon vorher. Jedoch nur ein Zimmer hat 2 getrennte Betten … unser guide John gibt es uns – zwei Maennern, da „Men dream a lot in the night, not good“. Ich teile mir mit dem amerikanischen Kunstkritiker Jeffrey ein Zimmer. Die Kanadierin flippt aus und beschwert sich, beschwert sich, und besc … share room means not sharing a bed!

nach 15 Minuten flippt John aka Jekyll aus …..aus Dr. Jekyll wird Mr. Hide, wir hoeren uns also alle an, wie scheisse der Job ist, wie mies ihn seine Firma behandelt,dass er auf dem Sofa schlafen muss, 50 cent die Stunde verdient und dass er in 2 Monaten kuendigt (welcher Luegner hat behauptet, dass Vietnamesen immer ihr Gesicht wahren und nie ausrasten?) … meine Ohren tun weh … Mr. Hide verschwindet wieder und Dr. Jekyll zeigt sich von seiner besten Seite, ich schreibe mir eine kleine Notiz auf meine Hand „schliess nachts deine Tuere ab“

Alle haben sich beruhigt, liegen auf dem Sonnendeck, geniessen die kuehle Brise und die atemberaubende Aussicht ueber das Meer mit den vielen vielen kleinen Inseln. Ein fauler Tag, wir schauen uns nur eine grosse Tropfsteinhoehle an und gehen kurz an den Strand.

Abends sitzen wir alle auf dem Sonnendeck, trinken Bier und smalltalken. ich beschliesse also mehr ueber Tom herauszufinden und werde ueberrascht:

Tom und JackyTom from „the States“, diente mehrere Jahre in der U.S. Army, verliess sie aber mit dem Wahlsieg von George W. Bush. Er war zu schlau und sah die era fadenscheiniger Kriege vorraus. Nun lebt er mit seiner Thai-Frau in Nord Thailand und unterrichtet Englisch und den Umgang mit Computern. Wenn er mit Amerika erstmal angefangen hat, dann hoert er nicht mehr auf, ich glaube er kennt alle Theorien/Fakten, die die USA in einem schlechten Licht dastehen laesst.

Der Stress mit den Zimmern war ganz um sonst, denn Abbey und ich schlafen an Deck (Tom redet immernoch) und Jacky hat ein Doppelbett fuer sich alleine … ZzZZzzZ oh sorry i had a nap, what did you say Tom ??


Do 12.10.2006

Oktober 12, 2006

Ich habe nur kurz geschlafen, gehe rueber zu Tuoei ins guesthouse und Buche eine Tour zur Halong Bay bei ihr. Bringe meine stinkenden Kakerlakenschuhe zur Waescherei. Schau mir Hanoi an : Litreture Temple,Turtoise Tower,Pagoda … etwas oede (water puppetry war sehr nett). Nur der Verkehr ist wahnsinn! Lauter Motorraeder und man muss einfach ueber die Strasse laufen, sie fliessen wie Wasser um einen herum. Am Abend treffe ich 2 Amerikanerinnen, geh mit ihnen essen und was trinken, netter Abend. Morgen gehts also los, 3-4 Tage Halong Bay, ich hoffe das wird etwas aufregender.


Mi 11.10.2006

Oktober 12, 2006

… Regen … Regen … Regen! die Strasse waren wieder gut , es regnete nur viel. Heute abend geht mein Flug nach Vietnam, also Bus zum Flughafen und im Reisefuehrer lesen. Flug alles wunderbar geklappt, ausser dass ich so schlau war und mein ganzes Gepaeck abgegeben habe, mit T-Shirt, kurzer Hose und Flip Flops in den Flughafen und Flieger. Hier in Asien uebertreiben sie wirklich ALLE mit der Klimaanlage, mir war kalt, sau kalt, meine Nippel hart, Gaensehaut, meine Lippen blau, ich ueberlege mir mich einfach an meinen Nachbarn zu kuscheln, mein Verstand laesst nach …

21:35 HANOI, VIETNAM

Endlich sind wir angekommen, 45min verspaetung, aber ich hab sowieso keine Uhr. Meine 2 Nebensitzer und ich teilten uns ein Taxi in die Stadt.

Die Strasse fast leer, aber eben auch nur fast, der Taxifahrer betaetigt Hupe und Lichthupe abwechselnd, alles was auf der linken Spur faehrt weicht, spaetestens 30 cm vor dem Aufprall. Ich zaehle mit, 27 mal Lichthupe, 28 mal Hupe und 43 mal Kaugummischmatzen pro Minute. Vorteil: wir waren schnell und ich hatte Zeit mir Gedanken ueber mein Testament zu machen. Ich wollte in ein bestimmtes guest house, hier sollte ich Charlotte aus Bangkok treffen „no problem, no problem“ meinte der Taxi Fahrer. Wir halten vor einem Hotel, einer kommt ans Fenster und frage ob ich reserviert haette … natuerlich nicht! „we are full, we are full“ Ich denke mir da stinkt doch was und checke den Namen auf einem Schluesselanhaenger, ich wollte ins Manh Dung, das hier war irgendwas ganz anderes. Ich frage den Mann an der Rezeption „are you sure, this is the Manh Dung guest house?“ … Mann: „sure sure, but we are full, Taxi will bring you to my friend“. Ich frage ihn noch 3 mal das gleiche, und jedesmal faellt mir noch eine andere Stelle ein, in die ich ihn treten koennte. Ich zeige ihm den Zimmerschluesselanhaenger und sage ihm, dass ich zum Manh Dung will und nicht „to his friend“. Der Taxi Fahrer faehrt nun also… im Kreis, 1 mal, 2 mal, 3 mal … ich frage mich was er damit bezwecken will, wie haben sowieso einen Festpreis. Schliesslich steigt er aus um nach dem Weg zu fragen … Hanoi ist wirklich nicht gross. Ich zeige ihm also meinen Stadtplan und muss feststellen, er kann nur 2 Worte auf Englisch „no“ und „problem“ und Stadtplaene lesen kann er auch nicht. Wir fahren also weiter im Kreis, er fragt jemanden, der erklaert es ihm, 2 Meter weiter fragt er nochmal jemanden, er steigt wieder aus … Die anderen waren langsam echt gelangweilt: „egal wie oft es ihm erklaert wird, der ist wie ne Teflon Pfanne, da perlt das Fett nur so ab“ … nach weiteren 10min …“ich frage mich ob das Fett ueberhaupt auf die Pfanne kommt“. Ich sehe einen bekannten Strassennamen, lass ihn anhalten und steige aus, nehme mein Gepaeck und verabschiede mich von den anderen. Es ist Mitternacht. Das Taxi faehrt weg, ich schau in meinen Stadtplan und hole meinen Kompass raus. Die Strassen dunkel, verlassen, duster, nur 3 kleine Gruppen auf Scootern sitzend, ueberall kleine Gassen … ich fuehle mich nicht sehr wohl, binde mir die Schuhe. Ich suche also und war mir sicher schon auf einer heissen Spur zu sein, als ein Mann auf mich zukamen und fragte „hi, what are you looking for ?“ ich nannte ihm ‘Manh Dung guest house’. „follow me“ ich folgte ihm also erwaehnte ich die dunklen Gassen? ja genau dahin fuert uns der Weg, dann kam ein zweiter Mann und sagte zu dem ersten irgendwas auf auf Vietnamesisch, ich hoere „Manh Dung“ und suche mir eine Metallstrebe als Waffe aus. Er kam nun also auf mich zu „hi friend, you are looking for my guest house?“ dabei zeigte er mir eine Visitenkarte, mit einem Auge schau ich drauf und tatsaechlich „Manh Dung“. Er zeigt mir eine Baustelle davor haengt ein Schild „Manh Dung“ … er bringt mich also zu ihrem ‘new guest house’, der Name stimmt nicht, also lasse ich mir sein Guestbook zeigen, Charlotte hat hier nicht eingechecked.

Also wieder raus, der erste Mann kam auf mich zu und sagte „follow me, i’ll show you“ wir kommen an eine WIRKLICH schmale, ca. 50cm breite Gasse, ich bleib stehen und sage ihm ich will zum guest house, er zeigt mir das Schild am Eingang der Gasse, ich checke den Namen & Strassennamen, alles o.k. also gehen wir und tatsachlich, nach kuerzerster Zeit im richtigen guesthouse. Sie hatte nur 4 Zimmer, alle voll, der Rest der Zimmer war tatsachlich die Baustelle vom Anfang.

Tuoei heisst eine Frau des Familienbetriebes, sie spricht gut Englisch, ist sehr freundlich. Wir unterhalten uns ein wenig, es ist spaet und ich muede. „i only want the best for you, so you can stay at my friends guesthouse“ mal wieder folge ich dem Mann … er zeigt mir ein Zimmer, 8$ *auaaaa* Doppelbett, Fernseher… was soll ich damit? Also frage ich nach einem kleineren, er zeigt mir ein kleineres .. 2 Betten, Fernseher 7$. Ich bin muede und es ist mir egal, nach lonelyplanet 6-12$…3…2….1… meins.

Smalltalk, ich erzaehle ihm ohne Hintergedanken dass ich noch Student bin und low budget reise. Freundlicherweise macht er 6$ daraus. wow ich bin ueberrascht! Internet kann ich umsonst hier benutzen, die PCs sind von vor 20 Jahren…

P.S. Charlotte in keinem der guesthouses eingecheckt, ich schrieb ihr eine e-mail. Am naechsten Tag erfahre ich von ihr, dass sie die selbe Tour bei ihr abgezogen haben und sie in irgendeinem anderen guest house gelandet ist, ohne meine e-mail Adresse.


Di 10.11.2006

Oktober 12, 2006

Regen in Bangkok Lumpinee Muay Thai Boxing und Regen Regen Regen …

eigentlich hatte ich mir fuer den Tag nicht viel vorgenommen, mein Visum fuer Vietnam besorgen, Lumpinee Park besichtigen und mir ein paar Muay Thai Kaempfe im legendaeren Lumpinee Stadion anschauen. Nachdem ich mein Visum in der Hand hielt und mich schon auf den Abend gefreut hatte begann es wie aus Eimern zu schuetten. Kein Problem, ab in den nachsten 7/11 (Supermarktkette) und mir einen Schirm mit Baerchen drauf gekauft. irgendwie war der Regen aber so stark, dass ich trotzdem nass wurde, also wieder in den naechsten 7/11 und noch ein Regenponcho gekauft. Mittlerweile war soviel Regen gefallen, dass die Strassen ueberflutet waren und meine Schuhe und ich standen fast bis zu den Knien im Wasser. Egal, immernoch Muay Thai im Kopf.

Ich war so hungrig und roch gegrilltes, trotz Regen also der Nase nach und mir ueberlegt was ich nehme, also die laechelnde Frau hinter ihrem Wagen nicht mehr laechelte und schwer beschaeftigt war die vielen Kakerlaken und ein paar Ratten von ihrem Wagen runter zu bekommen. Dumm gelaufen: sie hatte ihren Wagen auf einem Gulli stehen, der halt irgendwann voll war. Nach einer langen Diskussion mit meinem leeren Magen entschloss ich mich dann doch erstmal Nichts zu kaufen. Es trieben nun also einige Kakerlaken auf dem Wasser und ich hin und wieder bis zu den Knien drinnen. Das machte mich etwas paranoid, es schien alles zu jucken und ueberall … ihr wisst ja was ich meine. Am Stadion angekommen, habe ich mich mit Diego getroffen und Tickets gekauft, wir warteten und warteten und warteten dann wurden alle Kaempfe abgesagt, weil das Stadion unter Wasser stand. Naja, auf Regentage folgen …


Sa-So 7-8 Oktober

Oktober 12, 2006

Ayutthaya watich hatte ein nettes und entspannendes Wochenende in Ayutthaya, ca. 2h noerdlich von Bangkok. Hier habe ich mich mit Anne aus Ulm getroffen, sie macht ein Jahr Schulaustausch in Thailand. Ihre Leute aus dem Austauschprogramm sind alle sehr nett und ich war echt ueberrascht wie gut sie Thai sprechen nach 3 Monaten. Ich denke Anne war mal wieder ganz froh ein bekanntes Gesicht zu sehen.

Elefantenreiten, Wat Ruinen, Museeum … in Ayutthaya mit dem Fahrrad. Abends bin ich dann immer in mein guest-house gegangen und beide Male war der Kerl leicht betrunken und noch sehr unterhaltsam.


Fr 06.10.2006

Oktober 10, 2006

yummi!was ich noch vergessen hatte zu erwaehnen war das leckere essen hier

ist klar, dass Therese und natuerlich das mal probieren mussten oder ?

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sight-seeing part II

Oktober 10, 2006

Do 05.10.2006

gut ausgeschlafen haben Therese und ich uns entschlossen nicht im guest-house zu fruehstuecken, sondern uns nach etwas „more local“ umzuschauen. Also sind wir losgegangen um Nahrung zu finden, vorbei an Schweine-Huehner-Innereien-Suppe und unidentifierbare Suppen (?) letzten endes sind wir dann in einer kleinen Bude mit Reissuppe gelandet, yummi! delicous!

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sight-seeing part I

Oktober 9, 2006

nun, in den letzten Tagen ist so einiges passiert … nur mein Gedaechnis…

deshalb halte ich es nun fuer eine gute Idee oefters mal was zu bloggen.

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finally – my first guesthouse

Oktober 6, 2006

nachdem ich die letzten Tage herumgesprungen bin und mir Bangkok etwas genauer angeschaut habe, nehm ich mir nun bisschen Zeit um ein paar Fotos zu uploaden und was zu schreiben.

nach ca. 12h Flug war mir -wen wundert es- sau schlecht. Ich bin morgens angekommen und erstmal ins Tourist ghetto, die Kao San Road, gefahren und hab mir das luxerioese guesthouse hier zur Linken (mit Ventilator!) ausgesucht. Mir war weiterhin den ganzen Tag so schlecht, dass ich erst abends wieder essen konnte.