Die folgenden Tage in Sapa stellten sich als eher ruhige Tage heraus.
Ich stehe frueh auf um den ganzen Tag zum Trekken zu haben. Mit Karte und Kompass in meiner Hand ziehe ich also los und Trekke zu einem Dorf der Bergstaemme, Reisterrassen wohin das Auge blickt, Wasserbueffel kreuzen Strassen und Wege, Schweine rennen quiekend der Mama hinterher, kleine Huetten ohne Licht und Nichts sind Schulen.
Es ist heiss, meine Schuhe bis zum knoechel voll mit Schlamm und Bueffel pooo … naja egal, ich laufe also weiter und wie das so ohne Fuehrer eben endet laufe ich auf schmalen Wegen durch Reisfelder – nur mit einer Himmelsrichtung als Ziel. Mein Ziel „cau may“ einer Rattan-Haenge-Bruecke … nach 5 sehr interessanten Stunden trekken ueberlege ich mir ob „cau may“ ein Foto wert ist …
Wieder zurueck im Guesthouse nach einer Dusche und total zerstoert von 10 stunden trekken … fragt mich Mike (Neuseeland), ein Hippi Kerl, ob ich nicht Lust habe Fansipan (der hoechste Berg da) in einer 3 Tagestour zu besteigen … sorry Mike, das war der schlechteste Moment den du dir haettest aussuchen koennen! Die Antwort ist NEIN! NEIN! NEIN! ok, nochmal um es deutlich zu sagen NEEEEEEIIIIN!!!


